patrol-welt

Gator

So, nun isses soweit! Nach nunmehr eineinhalb Jahren ohne Patrol (ja, man kann eine solche Zeit überleben, nur sehr beschwerlich, aber es geht) ist es nunmehr an der Zeit an dieser Stelle meinen „neuen Begleiter“ auf Fahrzeugebene vorzustellen: Den „Gator“!

Was is das denn nu wieder für´n Name? Naja, wenn ich ehrlich bin is der mir nich grad aus heiterem Himmel zugeflogen…  ;o))  Als ich mir den Patrol so an sah (also so ungefähr ne Stunde oder zwei) mit seiner Lackierung in Olivgrün Metallic/Perlmuttgrau Metallic, Farbcode 7T6, musste ich, warum auch immer, sofort an die Farbgebung eines Krokodils denken. Nun hört sich Kroko als Name für´n Auto ja nu nich grade nach dem an was so´n Patrol eigentlich darstellt (auf gut Deutsch, es hört sich einfach Sch…e an). Alligatoren haben aber ja glücklicherweise die gleiche Farbgebung (Mutter Natur is da ja echt n Fuchs was so was angeht  ;o)). Da mir Alligator aber zu Plump erschien (und außerdem zu lang war), hab ich mal kurzerhand den „Alli“ entfernt. Und da es ja eh keiner so genau nimmt mit der deutschen Rechtschreibung wurde aus dem kleinen „g“ halt n großes „G“, feddich war der „Gator“! Ja, Ihr habt ja recht! Autos Namen zu geben is völlig Plemplem. Da ich diesen Status aber aufgrund meiner „Autogeschichten“ bei meinem Umfeld eh schon jahrelang inne hab brauch ich den einfach nur noch zu pflegen… ;o))  Getreu dem Motto: Is der Ruf erst ruiniert lebt sich´s völlig ungeniert…!

Wie jetzt? Ihr wollt wissen was ich in den eineinhalb Jahren ohne Patrol Fahrzeugmäßig getrieben hab? Ich geb´s ja nur ungern zu, aber mich hat eine „Amischleuder“ in ihren Bann gezogen. Nach dem der Blaubär zerlegt und der Silver Shadow ja nun nicht unbedingt der Traum meiner schlaflosen Nächte war, folgte ich einem Hirngespinst das mich eigentlich die letzten Jahre immer mal wieder kurzzeitig begleitet hatte: Ich kaufte einen 2003er Dodge Ram3500 Quadcab Longbed 4×4 in Laramie-Vollausstattung mit diesem unsagbar geilen 5,9-Liter-Reihensechszylinder-Cummins-Turbodiesel in Verbindung mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Ja, ich habe dieses Auto ausschließlich wegen dem Antriebsstrang gekauft und ich gebe offen zu: Das Ding machte einfach einen Höllen-Spaß!!! Muss man einfach mal erlebt haben, sowas. 
Über den Verlust des Patrols konnte aber auch der Ram mit seiner „Überflussleistung“ mich nicht hinwegtrösten. Ich wusste eigentlich von Anfang an das irgendwann wieder ein Patrol auf dem Hof, respektive in der Garage stehen würde. Die Frage war halt nur wann und was für einer?

Tja, und da beginnt die eigentliche Geschichte um den Gator und wie er den Weg zu mir fand (oder ich zu ihm?).
Am 30.6.2008 um 18:27:54 Uhr erreichte mich über das Feedback-Formular eben dieser, meiner Homepage eine E-Mail in der ein gewisser Klaus-Jürgen E. ein paar Fragen zum 3-Liter Patrol GR Y61 stellte und „so ganz nebenbei“ mit folgenden Worten einen Patrol erwähnte über den er auf der Suche nach einem 3-Liter Patrol GR gerade „gestolpert“ war:
Hallo Thorsten, so wie ich das sehe hast Du z.Zt. gar keinenPatrol!? Bei www.autoscout24.deist z.Zt. ein Safari 4500 Automatik, Linkslenker, aus 12/97 mit 55.000km nahe Passau für „Summe X“ drin.
So, und nu? Da stand ich nu in meinem kurzen Hemd! Is doch wohl klar das ich noch in der gleichen Minute den Internetexplorer anschmiss um zu gucken was das denn nu wohl für´n Ding is. An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an Klaus-Jürgen ohne den ich den Gator wohl so schnell nicht entdeckt hätte!
Die Anzeige las sich nicht schlecht, es war wahrhaftig ein Nissan Patrol GR Typ Y61 in der Ausstattungsvariante SUPER SAFARI (Kenner erkennen hieraus eine Vollausstattung und die Herkunft des Fahrzeuges aus dem Arabischen Raum), mit der 4,5 Liter Benziner Maschine (für die technisch Interessierten: Motortyp TB45E, eingebaut in 
Patrol GR ab 1997, Sechszylinder in Reihe, seitlich liegende Nockenwelle, Bohrung/Hub 99,5 x 96 mm, Verdichtung 8,5:1, Hubraum  4479 cm³, Einspritzung, Leistung 145 kw/197 PS bei 4400 U/min, Drehmoment 350 Nm bei 3600 U/min), gekoppelt mit einem 4-Stufen-Automatikgetriebe (Typ RE4R03A). Die Erstzulassung war mit Dezember 1997 angegeben, es war also einer der allerersten Y61 die in Japan vom Band liefen. Die Laufleistung sollte laut Annonce 55.000 km betragen was natürlich sensationell wenig war für ein doch inzwischen 11 Jahre altes Fahrzeug. 
Am nächsten Tage rief ich den Händler an der den Wagen feil bot um noch ein paar Einzelheiten zu erfahren. Ralph (so der Vorname des Händlers) gab mir auch bereitwillig Auskunft zu allen Fragen die ich ihm stellte, so er den konnte, denn: Ralph verkaufte den Wagen für einen Österreichischen Händlerkollegen und Freund (Gerhard), der ihn wiederum im Auftrag des eigentlichen Besitzers (ein Arzt arabischer Herkunft und seid dem Jahre 2000 in Österreich lebend) anbot. Jungejunge, wat ne wilde Geschichte. Jeder andere hätte vermutlich bereits jetzt abgebrochen da die Sache im ersten Moment ja nun doch etwas, naja, sagen wir mal „undurchsichtig“ klingt. Ich muss gestehen, so ganz koscher kam mir das Anfangs auch nich vor aber die Zeit sollte zeigen, dass die Zweifel unbegründet waren!
Das Auto hatte also bereits eine Österreichische Zulassung was sich als großer Vorteil darstellt wenn man das Auto denn in Deutschland zulassen möchte und das sollte ja das Ziel der Aktion sein. Zunächst bat ich jedoch noch um einige weitere Fotos zum Auto da Ralph während des Telefonates erwähnte das das Auto einen Streifschaden an der linken Flanke hätte der jedoch nicht wirklich schlimm wäre. Wie sich anhand der Fotos erkennen ließ war der Streifschaden wirklich nicht sooo schlimm, muss jedoch instand gesetzt werden. Des weiteren waren noch ein paar Dinge zu klären, wie z.B. das Abgasverhalten und einige technische Details. Dies nahm mehr Zeit in Anspruch als gedacht und so vergingen einige Wochen. Der Patrol war während der gesamten Zeit jedoch weiterhin verfügbar was mir zeigte das die Resonanz auf ein solch exotisches Fahrzeug doch recht gering war (gut für mich). Nach reiflicher Überlegung und reichlichen Telefonaten mit Ralph (er war ja mein „offizieller Ansprechpartner“) hatte ich mir eine Preis-Obergrenze gesetzt zu der ich bereit war das Auto wohl zu nehmen. Diese, meine Preis-Obergrenze sollte jedoch noch für weitere Wochen der Verzögerung sorgen denn der eigentliche Besitzer des Gator (der arabische Arzt) hatte eben eine andere Preisvorstellung und (leider) einen seeeeeehr langen Atem was die Preisverhandlungen betraf…

An dieser Stelle nun aber erstmal zur Auflockerung ein paar Bilder die Ralph mir seinerzeit zukommen ließ. Das viele lesen is ja auch nich gut für die Augen ;o))  Zunächst mal die Bilder von außen:

Irgendwie sehen die Scheinwerfer komisch aus, oder? Hab ich mir auch gedacht! Bei näherer Betrachtung sah ich dann das:

Man mags nicht glauben aber da steht tatsächlich XENON drauf. Und das sind nicht nur mit Edelgas gefüllte Birnen sondern echte Xenon-Scheinwerfer. Warum zum Teufel gab/gibt es die nicht in den hiesigen Patrol-Modellen???

Man beachte die vorderen Nabenabdeckungen: Die sind geschlossen, also die gleichen wie hinten. Ich hab ja erst gedacht da wären automatische Freilaufnaben drunter aber denkste, der hat garkeine Freilaufnaben! Lediglich die von den grauen Mäusen bekannten Flansche befinden sich darunter. Der Gator schleppt den Antrieb der Vorderachse also stetig mit. Ich denke das schreit auf jeden Fall nach Veränderung…

Ja, der 20 Liter Kanister gehört samt Halter zum Originalzubehör des Super Safari. Auch die 3-Kammer-Rückleuchten sind in Arabien sehr verbreitet.
Wie man hier auch sehr schön sehen kann fehlt diesem Patrol auch wieder (wie damals schon Red Beauty) die Anhängekupplung was die starke Vermutung zulässt das dieser Patrol noch nie schwer schuften musste…  ;o))

Und hier noch ein paar Bilder des Innenraumes:

Es fehlt an nichts im Super Safari.

Man beachte hier vor allem den unteren linken Schalter. Er sorgt dafür das der Inhalt des 40 Liter fassenden Zusatztanks in den Haupttank umgepumpt wird sobald dieser leer genug ist um die Menge aufzunehmen. Dafür besitzt der Patrol sogar ein eigenes Steuergerät.

Die Steuerung des Tempomaten. Ja, den gab es damals schon, allerdings eben nur bei den Benziner-Modellen, bei uns erst seit Einführung des Modelles 2005 vom 3-Liter Diesel.
Auch eine Leuchtweitenregulierung hat der Patrol, was für ein Importfahrzeug eher untypisch ist. Die Außenspiegel sind zwar elektrisch einstell- aber leider nicht beheizbar.

Wie bei unseren Elegance-Modellen auch gibt´s für die Ledersessel die elektrische Einstellung gleich dazu. Im Gegensatz zu unseren Modellen fehlt diesem hier jedoch die Sitzheizung. Naja, ist in Arabischen Ländern vielleicht nicht unbedingt von Nöten.  ;o))

Dieser nette kleine Schalter sorgt dafür das der Inhalt der Mittelkonsole gekühlt wird. Ja, Ihr lest richtig. Die Kiste hat quasi ne Kühlbox zwischen den Vordersitzen!

Wer sich bis dato gefragt hat wofür die Aussparung in der Mittelkonsole bei unseren deutschen Y61 Patrols wohl sein mag, sieht hier die Antwort: Bei diesem befindet sich dort (wie auch schon bei den Y60 GR´s) die Lüftersteuerung für die Fondpassagiere. Warum man das bei den hiesigen Modellen weggelassen hat weiß wohl nur der Wind…

Der CD-Wechsler sitzt hinten rechts. Warum das Radio zudem dann auch noch nen CD-Schlitz hat? Wer weiß das schon…   ;o))

Dann wäre da auch noch n Bildchen vom Kraftquell der Freude:

Der Schriftzug an der Türe verheißt viel Freude unter der Haube.

Nicht vergessen will ich hier an dieser Stelle die “unschönen” Bilder z.B. des Streifschadens und weiterer Kleinigkeiten. Gehört ja schließlich auch zum Auto und hab ich mit gekauft (;o)) :

Kratzer auf der Haube, nicht schlimm aber unschön.

Der Bügel hatte wohl schon mal mittigen “Feindkontakt”. Is wurscht, der kommt sowieso ab. Interessant jedoch die PIAA Scheinwerfer die ebenfalls wieder als Werksseitiges Zubehör in den Emiraten erhältlich waren.

Tja, hier nun der Streifschaden. Kratzer und leichte Dellen. Naja, auch das lässt sich richten.

Auch hier an der hinteren Stoßstangenecke fehlt ein wenig Lack.

So, genug Bilders beglozt! Nu gehts weiter mit der Leserei!
…Anfang November jedoch, ich fragte bei Ralph wieder einmal nach ob sich der Arzt nicht vielleicht doch zum von mir anvisierten Preis von dem Auto trennen wollte, gab es „positive Tendenzen“ seitens des Arztes die mich dazu veranlassten mit meiner Frau eine Reise gen Passau und von dort aus gen Österreich (in die nähe der Stadt Linz) anzutreten. So machten wir uns kurz entschlossen auf um das Objekt der Begierde persönlich in Augenschein zu nehmen, wohl wissend da nen 24 Stunden Marathon abreißen zu müssen. Aber wer das Außergewöhnliche will muss eben auch so was in Kauf nehmen, gell?
Sodenn in Passau angekommen nahm uns Ralph herzlichst in Empfang und wir fuhren zusammen mit ihm zu Gerhard, dem Österreichischen Händlerkollegen von Ralph. Auch er ein sehr sympathischer Mensch aus dem Leben. Der Patrol stand bereit zur Ansicht und Probefahrt.

Nun konnte ich den Streifschaden persönlich in Augenschein nehmen und stellte fest das die Bilder nicht getäuscht hatten, war wirklich nicht so schlimm und relativ leicht instand zu setzen. Des weiteren fiel der leider recht ungepflegte Innenraum auf. Es war bis auf einen gebrochenen Halteclip an der Seitenverkleidung im Kofferraumbereich zwar nichts Defekt, verkratzt oder abgenutzt aber der Wagen braucht unbedingt mal eine gründliche Aufbereitung vom Profi. Offensichtlich war das Leder der Sitze und Verkleidungen noch niemals in Ihrem bis dato 11 jährigen Dasein mit Pflegemitteln jedweder Art in Berührung gekommen. Leider hatte der Arzt als er im Jahre 2000 aus den Arabischen Emiraten nach Österreich zog auch versäumt den Patrol (den er 1997 als Neuwagen in Dubai kaufte) einer Rostschutzbehandlung zu unterziehen. Demzufolge sieht das gesamte Fahrgestell gleichmäßig Rostbraun aus. Ist zwar nur Oberflächig, muss aber auf jeden Fall kurzfristig behandelt werden bevor der Rost ernsthafteren schaden anrichtet. Das wird also auf jeden Fall ne „Frame Off Nummer“. Was den Rostansatz an der Karosse betrifft war ich nach dem Blick auf das Fahrgestell eher positiv überrascht, hier war kaum etwas zu finden.
Nach der „Außeninspektion“ war aber nun die Probefahrt an der Reihe. Ein Schlüsseldreh und der Motor nahm seine Arbeit auf als hätte er nie was anderes getan. Man muss dazu wissen, dass der Arzt den Patrol ausschließlich in den Wintermonaten gefahren hat, den Rest des Jahres hat das Auto gestanden. Daher auch die geringe Laufleistung, welche anhand des Zustandes des Fahrzeuges nachvollziehbar ist. Der Motor lief seidenweich und rund, die Automatik schaltete einwandfrei und einfach alles an elektrischen Helferlein am und im Auto funktionierte. Somit war der Fall für mich klar, musste nur noch die holde Weiblichkeit überzeugt werden da der Patrol zukünftig nicht nur den noch vorhandenen Dodge ersetzen sollte sondern auch unseren Zweitwagen (den Nissan Serena). Meine (unschlagbaren) Argumente hierzu waren die Automatik und der höhenverstellbare Fahrersitz die dann auch zum gewünschten Erfolg führten und demzufolge auch meine Frau überzeugen konnten. 
Somit war die Sache klar, der Gator sollte meiner/unser werden! So nahm ich also noch mal abschließende Verhandlungen an Ort und Stelle auf welche auch schnell zum Erfolg und damit zum Abschluss des Geschäftes führten. Anzahlung da gelassen und den Abholtermin für Anfang Dezember vereinbart, das war´s! 
Tja, somit war ich ab diesem Zeitpunkt wieder stolzer Besitzer eines Nissan Patrol GR und wieder einmal sagte mir mein Gefühl das es das richtige war was ich tat. Logisch, kann auch nix falsch daran sein nen Patrol zu kaufen…  ;o))

Am sechsten Dezember war es dann soweit! Die Abholung stand an. Von langer Hand geplant fuhr ich diesmal mit Kumpel Dirk an der Seite im ICE der Deutschen Bahn gen Passau von wo aus uns Ralph wiederum nach Österreich chauffierte. Dort angekommen klärten wir zunächst noch die Formalitäten und ich überzeugte mich kurz davon, dass Gerhard wie beim Probefahrttermin bereits begesprochen die Räder neu gewuchtet und einen Motorölwechsel vorgenommen hatte. Beides reine Vorsichtsmaßnahmen da das Auto ja nun doch schon ne weile stand und wir immerhin knapp 1000 Kilometer Heimweg vor uns hatten. Zudem wechselten wir noch kurz die Wischblätter am Patrol die wir mitgebracht hatten was sich später als goldrichtig erweisen sollte denn die Heimfahrt fand überwiegend im Dauerregen statt. Hierzu gleich ein praktischer Tipp an dieser Stelle: Die Bosch Aero Twin Wischer kann ich seither wärmstens empfehlen, die haben sich auf der Tour bestens bewährt! Für den Y61 ist übrigens die Nummer A532S passend…  ;o))  Der Heckwischer ist ein ganz normaler H340 geworden, ebenfalls von Bosch.
Die Rückfahrt selbst war absolut Streß- und Problemfrei. Im Innenraum vernimmt man kaum ein Geräusch vom TB45E, das Ding läuft so leise, einfach unglaublich. Lediglich eine Sache hat mich fast um den Verstand gebracht: Immer wenn die Tachonadel die 130 km/h Marke erreicht hatte gab der Bordlautsprecher ein immer wieder kehrendes Bing, Bing, Bing von sich. Verringerte man die Geschwindigkeit auf unter 130 km/h verstummte die „Glocke“. Zunächst hab ich geglaubt da wäre was mit Motor oder Getriebe aber es leuchtete keinerlei Warnlampe im Kombiinstrument. Dann dachte ich das das mit dem Tacho nur Einbildung wäre und das Radio hätte vielleicht den Sender verloren oder so was. Aber das war´s auch nicht. Nene, das hatte tatsächlich mit der Geschwindigkeit zu tun. Inzwischen weiß ich das in den Vereinigten Arabischen Emiraten (wo dieser Patrol ja her kommt) maximal 120 km/h auf den Autobahnen erlaubt sind und das dortige Fahrzeuge eben ein akustisches Warnsignal abgeben wenn diese Geschwindigkeit überschritten wird. Aber hey, wer kommt denn auf so was wenn man´s nich weiß??? Na wie dem auch sei, das muss auf jeden Fall mal raus, das geht so garnich. Da werden wir uns mal schlau machen wie man das rausprogrammiert bekommt!
Um nicht die gesamte Fahrt über „angebingt“ zu werden hab ich den Tempomaten auf 125 km/h eingestellt was sich als perfekte Reisegeschwindigkeit darstellte. Ich konnte 80% der Fahrtstrecke mit dem so eingestellten Tempomat zurücklegen. 

Na, jetzt brennt euch bei der Gelegenheit aber noch ne Frage auf der Zunge was? Ich seh´s euch doch förmlich an. Jaaaaa genau, was verbraucht der große Benziner denn so…??? Tja, eigentlich reicht ihm Normalbenzin mit 91 Oktan. In Zeiten in denen Superbenzin mit 95 OKTAN aber das gleiche kostet bekommt der gute TB45E natürlich das. Ach, das war jetzt gar nicht die Frage? Ihr wolltet wissen wie viel er verbraucht? Och naja, so den einen oder anderen Liter möchte er schon haben. Sind ja ein paar größere Brennräume zu füllen… Na, mal im ernst. Der Patrol hat sich auf der rund 1000 Kilometer-Tour rund 15,3 Liter auf 100 Kilometer genehmigt. Finde ich persönlich für ein Auto der Größenordnung, dieses Gewichtes (fast 2,5 Tonnen) und der Strecke (Berg und Tal) schon OK. Vielleicht ließen sich noch ein paar Milliliter auf Hundert Kilometer sparen wenn er denn Freilaufnaben hätte. Die glänzen nämlich bei diesem Modell gänzlich durch Abwesenheit. Dafür hat er zusätzlich zum 95 Liter fassenden Haupttank noch einen 40 Liter fassenden Zusatztank serienmäßig verbaut. Damit kann man schon mal auf Tour gehen…

So, nun aber endgültig genug gefaselt. Hier noch ein paar Bilder die den Patrol in seiner neuen Heimat zeigen:

Was in Zukunft im Einzelnen aus dem Patrol werden wird? Tja, wer weiß das schon?! Lasst euch einfach überraschen, Ihr werdet es erleben, ganz sicher sogar…

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